Hilchenbacher Bündnis für Toleranz und Zivilcourage
Unterstützt von den Evangelischen Kirchengemeinden Hilchenbach und Müsen sowie dem Bürgermeister der Stadt Hilchenbach


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Zeichen und Symbole von rechtsextremen Skinheads 
und anderen Neo-Nazis

gandhi.gif (2979 Byte)           Neu:     unsere Spezial-Skinhead-Seite: Skinheads

 

Rechtsextreme Skinheads haben einen starken Drang, sich zu "outen" und ihre Gesinnung zu zeigen. Das dient einerseits der Identifikation innerhalb der Gruppe (Zusammengehörigkeitsgefühl) und andererseits dem demonstrativen Absetzen von "den Anderen" (den "Judenknechten", den "linken Zecken", den "Ausländern", den "Rassefeinden", den "Spießern"   der von Juden bezahlten "Judenbrut" usw.)

Deshalb zeigen sie auf ihrem Körper, auf ihrer Kleidung, an ihren Autos und Häusern ganz unverblümt Symbole, Zeichen und Sprüche, mit denen sie die Grenze des gesetzlich Verbotenen zwar nicht direkt überschreiten, mit denen sie sich aber offen zu erkennen geben und "normale" demokratische Bürger (also die Zecken, Spießer und Judenknechte) provozieren wollen. Z.B. kann das Rufen von "Heil Hitler" in der Öffentlichkeit  nach § 86a StGB ("Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen") mit einer mehrjährigen Haftstrafe geahndet werden, das Schreiben und Rufen von "88" ist jedoch selbstverständlich nicht verboten. Die doppelte  "8" , gesehen als achter Buchstabe des Alphabets = h,  wird von Neo-Nazis deshalb häufig als demonstratives, gefahrloses  Outing ihrer verfassungsfeindlichen Gesinnung benutzt. Ähnlich steht "18" für "Adolf Hitler" und "28" für "blood and honour" ("Blut und Ehre").

Einige Hilchenbacher Bürgerinnen und Bürger haben entsprechende Beobachtungen gemacht und sie dem Bündnis mitgeteilt. Da die Urheber dieser Zeichen und Symbole diese ganz bewußt nach außen auf die Straße tragen und damit wahrgenommen werden wollen, greift das Hilchenbacher Bündnis diesen Drang zur Öffentlichkeit auf und zeigt hier einige der gemeldeten Beispiele.

 

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"DER EINZIGE WEG: HEIL HITLER"

In Hilchenbach gesehen: Autoaufkleber

THE ONLY WAY: 88
("Der einzige Weg: Heil Hitler")

WALHALLA

ODIN RUFT

Tod den Juden

100% Deutsch

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Was sagt der Stadtrat zu solchen Autoaufklebern in Hilchenbach?
" Weder gewaltsame Übergriffe noch neonazistische und rechtsextreme Propaganda – auch nicht in Form von Fahnen oder Autoaufklebern - wollen wir in unserer Stadt dulden. "
Einstimmiger Beschluß aller Parteien im Stadtrat am 8.11.2000. Der vollständige Beschluß ist hier nachzulesen:resolution.htm


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Auch die Bomberjacken und T-Shirts sind entsprechend geschmückt. Anhänger des rassistischen  "weißen arischen Widerstandes" schmücken sich mit dem Logo "White Pride worldwide" (Weißer Stolz weltweit) oder mit "White Power" bzw. auch direkt auf deutsch mit "Weiße Macht".

Beliebt bei jungen NAZI-Fans sind auch Sweatshirts der englischen Marke LONSDALE. Und zwar, weil , wenn die (Bomber-)Jacke vorne offen ist, nur die Buchstaben NSDA zu sehen sind. Eine scheinbar unverfängliche Möglichkeit, seine Sympathie zur Partei Hitlers, der NSDAP zu zeigen.

lonsdale2.jpg (13866 Byte) Die Firma LONSDALE beklagt  Umsatzeinbußen in Deutschland, weil sehr viele Nicht-Nazis diese Marke bewußt nicht kaufen, um nicht als Rassist in Verruf zu kommen. Deshalb würde Lonsdale diese rechten geschäftsschädigenden Kunden gerne loswerden und macht auf der englischen Firmenhomepage Werbung für die deutschen Aktionen "Mut gegen rechte Gewalt"und "Augen auf-Zivilcourage zeigen". 

Auch das extra für dieses Klientel entworfene Firmenlabel CONSDAPLE ist bei Neo-Nazis sehr beliebt .

Die folgenden "Labels" sind im Augenblick in der rechtsextremen Szene in und werden als Aufdrucke auf T-Shirts und Kappen über sogenannte "nationale" Versandhäuser wie "Wikingerversand" oder "Patria-Versand" verbreitet.

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shirt keltenkreuz.gif (8991 Byte) shirt 88.jpg (5619 Byte) shirt triskele.jpg (5691 Byte)

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 Mode oder ein beliebtes Neo-Nazi-Erkennungszeichen?:
 Stiefel
mit weißen Schnürriemen.   naziboots.jpg (7474 Byte)

Natürlich gibt es auch Menschen, die Stiefel mit weißen Schnürriemen oder ein Lonsdale-Shirt tragen und die dennoch keine Neo-Nazis sind. Ähnlich wie es Skinheads gibt, die mit Neo-Nazis nicht in einen Topf geworfen werden wollen (siehe diese Seite ganz unten).Aber in der Kombination Glatze und Stiefel und weiße Schnürriemen und Lonsdale oder Constable-Shirt ist die Wahrscheinlichkeit schon recht groß. Besonders wenn dieser Mensch noch mit anderen Assessoires wie entsprechenden Tattoos, Keltenkreuzen, Triskelen und Aufnähern ausgestattet ist.

Was auch beachtet werden sollte: Die so ausstaffierten Menschen bilden bei den Rechtsextremen nur das einfache schlagende und pöbelnde  Fußvolk (wie die SA zu Hitlers Zeiten). Die rechtsextreme Intelligenzia, die Führungskader, sind äußerlich nicht zu erkennen.Sie tragen unauffällige Kleidung und unauffällige Frisuren.

 

Nazisymbole in Fußballstadien:
Hausverbot für rechte Kleidermarken

 

Die informative Broschüre "Recht gegen rechts  - Was jeder gegen Nazis tun kann" zeigt einen großen Überblick über die Gesetze gegen den  Rechtsextremismus und seine Zeichen. Hier kann sie als PDF-Datei heruntergeladen werden. http://www.jm.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/material/recht_gegen_rechts.pdf   (Justizministerium online)

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Übrigens - nicht alle Skinheads sind Rechtsextreme. Es gibt zunehmend auch Skinheads, die sich von den glatzköpfigen Neo-Nazis distanzieren und klarmachen, dass die Nazi-Skins die eigentliche Skinheadbewegung kaputtmachen. Besonders in den USA und in Großbritannien  findet sich diese Anti-Nazi-Richtung.

 

Die meisten Informationen von und über Skinheads gibt es auf der Seite: http://www.du-sollst-skinheads-nicht-mit-nazis-verwechseln.de/

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SHARP:  Skinheads Against Racial Prejudice - Skinheads gegen Rassenvorurteile                    

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Email-Kontakt:  kontakt@hilchenbacherbuendnis.de