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"Musik" der Nazi-Skinheads
und anderer Neo-Nazis

| Neu auf unserer Website:
Rockbands und Sportler
gegen rechte Gewalt und Nazi-Skins. Eindeutige
Äußerungen von RAMMSTEIN,
den TOTEN HOSEN, den
Böhsen Onkelz, den ÄRZTEN und von PUR.
Reinschauen lohnt sich!
bands.htm |
Die rechtsextremistische Band
SLEIPNIR
Informationen aus Wikipedia:
Sleipnir ist das Pseudonym des bekannten
neonazistischen
Liedermachers Marco Laszcz bzw. der Name der
Rechtsrock-Band
deren Kopf er darstellt. Vom
Bundesamt für Verfassungsschutz wird sie als
rechtsextremistische Band eingeschätzt. Sie pflegt Kontakte zu Vertretern
des in Deutschland verbotenen rechtsextremen Netzwerks „Blood
and Honour“, zu militanten neonazistischen Gruppen der „Freien
Kameradschaften“.Sie trat mehrfach auf Veranstaltungen der NPD, unter
anderem auf dem sog. Fest der Völker, auf
Die erste CD von Laszcz mit dem Titel „Mein bester Kamerad“ erschien 1996 und
wurde vom Amtsgericht Ulm mit der Begründung beschlagnahmt, die Lieder
hetzten „in menschenverachtender Weise gegen Ausländer, (…) indem er sie zu
Parasiten herabwürdigt, die kein Recht hätten in Deutschland zu leben“. Am
14. April 1998 wurde sie von der
Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert.
1999 erschien das Debüt der Band „Das rechte Wort“ als Split-CD mit dem
Liedermacher „Patriot 19/8“, einem Mitglied der Berliner Band „Germania“. Das
Pseudonym ist ein typischer
neonazistischer Zahlencode und bedeutet „SH“, was ausgesprochen „Sieg Heil“
bedeutet und somit für den
Hitlergruß
steht. Die CD wurde am 31. August 2004 indiziert. Sleipnir ist auch auf beiden
„Schulhof-CDs“ der NPD von 2004 und 2005 mit je zwei Liedern vertreten.
RECHTSEXTREME MUSIKGRUPPE
" LANDSER" VERURTEILT
Mit
Liedern wie "Fidschi, Fidschi, gute Reise" und "Schlagt sie
tot" hetzt das rechtsextreme Trio "Landser" gegen Ausländer und
Kommunisten. Die Gruppe genießt über die Neonaziszene hinaus Kultstatus. Vom
Kammergericht Berlin wurde die Combo jetzt als kriminelle Vereinigung eingestuft
Neonaziband ist eine "kriminelle Vereinigung"
Rechtsextreme Musiker der Band "Landser"
zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. "Terroristen mit E-Gitarre"
BERLIN dpa/taz
Erstmals hat ein deutsches Gericht rechtsextreme Musiker wegen Bildung
und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung verurteilt. Der Texter
der Neonaziband "Landser" muss nach einem Urteil des Berliner
Kammergerichtes vom Montag als Rädelsführer drei Jahre und vier Monate in
Haft. Die Richter sahen den Vorwurf der Volksverhetzung und Verbreitung
von Nazipropaganda als erwiesen an. Der Bassist und der Schlagzeuger
erhielten Bewährungsstrafen von 21 und 22 Monaten und müssen jeweils 90
Stunden gemeinnützige Arbeit in jüdischen und Migranteneinrichtungen leisten.
Die inzwischen zerschlagene Kultband der Neonaziszene habe mit
ihrer aufpeitschenden Musik zu Hass und Häme gegenüber Ausländern und
Andersdenkenden angestachelt, hieß es im Urteil. Als "selbst ernannte
Terroristen mit E-Gitarre" sei von den Angeklagten eine Gefahr für die öffentliche
Sicherheit ausgegangen. Die Männer seien mit verantwortlich für
rechtsradikale Gewalttaten. Sie hatten eine herausragende Position in der
rechtsradikalen Musikszene, befanden die Richter nach sechsmonatigem Prozess.
Die drei Musiker im Alter von 28 bis 38 Jahren hatten nach Ansicht des Gerichts
auf ihren im Ausland produzierten und konspirativ verbreiteten CDs Ausländer in
ihrer Menschenwürde herabgesetzt und ihnen das Lebensrecht abgesprochen.
"Landser-Lyrik" - einige
Textproben der kriminellen Hetzlieder
"Kanake, verrecke, Kanake verrecke, du bist
nichts weiter als ein mieses Stück Kacke, du bist das Letzte, du bist nur
Dreck, du bist nur Abschaum, du musst hier weg."
"Wetzt die langen Messer auf dem Bürgersteig, lasst
die Messer flutschen in den Judenleib!"
"Irgendwer wollte den Niggern erzählen, sie hätten
hier das freie Recht zu wählen. Das haben sie auch, Strick um den Hals oder
Kugel im Bauch"
"Afrika für Affen, Europa für Weiße …
Steckt die Affen in ein Klo und spült sie weg wie Scheiße."
"Gibts überhaupt noch eine Medizin für
Kreuzberg? 100.000 Liter Strychnin für Kreuzberg. Haut das Zeug ins
Leitungswasser rein, dann geht die ganze Bande ein, dann wär unsre schöne
Stadt befreit von Kreuzberg."
"Für Bier und Bier und noch mal Bier werde
ich zum wilden Tier, Gewalt, Gewalt, Gewalt, die nackte Gewalt, was anders ist,
wird umgeknallt, Emanzenscheiße, alles Mist, Türken raus, ich bin
Sexist."
Alle Informationen aus: taz Nr. 7241 vom 23.12.2003
Auch bei einem Jugendlichen aus einem der Hilchenbacher
Dörfer wurde diese Mörder-Musik beschlagnahmt.
Auch dieses Gerichtsurteil beweist:
Eine "Einstiegsdroge"
für Jugendliche in das rechtsextremistische hasserfüllte Weltbild
der Neo-Nazis ist nach Erkenntnissen von Psychologen und Musikwissenschaftlern
das unkritische Anhören dieser Musik.
Auch in Hilchenbach kursieren bei Jugendlichen CDs der Gruppen
Landser,Tonstörung,
Störkraft, Sleipnir und andere. Einige CDs wurden, da wegen Rassismus und
Gewaltverherrlichung verboten, bereits beschlagnahmt.
Aber, so der Verfassungsschutz in
einem Bericht: "Auf jedem Schulhof in Deutschland kann man diese CDs erhalten!"

Auch die Gruppe Störkraft hetzt
eindeutig zu Mord und Totschlag auf, auch mit Hilfe von Kampfhunden.

(Die Band Störkraft hat sich inzwischen aufgelöst
und zumindest ein Mitglied hat sich von seinem rechtsradikalen Gedankengut
gelöst: Der ehemalige Gitarrist Volker Gruner spielt seit 1997 bei der Band 4
Promille die unpolitischen Oi-Punk machen und sich in Interviews ganz
eindeutig gegen rechtsextremistische Naziskins abgrenzen.Allerdings sind
weiter Kopien mit den "alten" Hetzliedern im Umlauf)
Auch die Namen, die sich die Nazi-Gruppen geben, sind eindeutig.
Auffällig ist auch ein pseudo-germanischer Religionskult, der sich in Begriffen wie Walhalla
und Odin äußert und der christliche Werte offensiv als
"jüdisch" bekämpft. Eine typische Neo-Nazi Parole heißt: Odin statt
Jesus.


Wer sich für wissenschaftlich fundierte Analysen von
"Rechts-Rock" und anderer Neo-Nazi-Musik interessiert, dem sei dieser Link
http://www.rz-home.de/~dneitzer/homepage3.htm
zu Dr. Lutz Neitzert empfohlen. Dr.
Lutz Neitzert ist international anerkannter Musiksoziologe, spezialisiert auf
Rechtsextremismusforschung.
Sehr hilfreich zur Recherche der Hintergründe der rechten Musik ist
auch dieser Link zu WDR-online: http://www.wdr.de/online/gegenrechts/musik/index2.phtml
Ob die BÖHSEN ONKELZ
auch auf diese Seite gehören, ist sehr umstritten. Wir denken: nein!
Nicht
mehr!
Zur Hintergrundinformation empfehlen
wir unsere Onkelz-Seite onkelz.htm

Noch einige "Kostproben" dieser
verbrecherischen und kranken Hass-Texte:
Die Gruppe "Reichssturm"
in ihrem Hetzlied "Tritt einfach rein" über "Griechen, Nigger, Türken,
Fidschis und Linke":
Tritt einfach rein in so´n dummes Schwein,
hol noch mal aus mit deinem Bein.
Tritt einfach rein in so´n dummes Schwein,
bis er aufhört nach Mama zu schrein.
Lass sie bluten die dreckige Sau-
hau ihr die Schnauze richtig blau!
Die Gruppe "Volkszorn"
in ihrem Hetzlied "Stolz" über den Stolz der Skinheads:
Bomberjacke, Martensstiefel und die Hose hochgekrempelt, (...)
weil wir noch an Doitschland glauben, weil wir doitsche Skinheads sind!(...)
Stiefel gegen Fresse knallen,
Stiefel gegen Leiber knallen!
Blut, das auf die Straße spritzt,
Bilder, die man nie vergisst!
Tausend kleine Punker schlagen,
tausend kleine Türken jagen,
das ist das was mir gefällt,
das ist das was uns erhält!
Die Gruppe "Zillertaler
Türkenjäger" über Homosexuelle:
Und jede schwule Drecksau die uns jemals sah,
hat keine Eier mehr und das ist wunderbar.
An alle Homos hier im Land da hilft auch kein Gezeter,
denn ihr wisst wir kriegen euch früher oder später.
Wir stürmen eure Tuntenbars und bringen euch zur Strecke,
wir säubern unser schönes Land du schwule Sau verrecke.
Die gleiche Gruppe über Umgang mit Linken ("Zecken"):
Doch plötzlich kommen zwei Zecken auf mich zu,
zwei Tritte in die Schnauze dann ist Ruh,
sie liegen da in ihrem Blut,
ich muss euch sagen - dieser Anblick tut mir gut.
Im Verfassungschutzbericht über das Jahr 2002 hat der Verfassungsschutz NRW
festgestellt, dass "aufgrund von Exekutivmaßnahmen der Sicherheitsbehörden,
der Indizierung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften sowie einer
allgemeinen sozialen Ächtung" zu beobachten sei, dass die politische Hetze in den Liedern
"vorsichtiger formuliert" ist.
Das heißt: An der Nazi-Ideologie hat sich nichts geändert, man ist nur
mit einigen Formulierungen vorsichtiger geworden, um nicht sofort vor den Staatsanwalt zu kommen.
Allerdings heißt es dennoch in einem neuen Lied der Band
"Sturm 18" über den Umgang der Neo-Nazis mit deutschen Politikern:
" Wir werden Terroristen sein, ...
wir räumen hier auf wir räuchern sie aus
macht der Rattenbande den Garaus."
Und auf einer 2002 bekannt gewordenen CD der
Nazi-Skin-Band "Weisse Wölfe" heißt es über Ausländer und deutsche Demokraten wörtlich:
" Schmeiß endlich die Kanacken raus und mach die rote Brut zunichte"
...
"Und haben wir die alleinige Führung,
dann weinen viele, doch nicht vor Rührung.
Für unser Fest ist nichts zu teuer,
10.000 Juden für ein Freudenfeuer.
Unsere Antwort: C.-B"
(Gemeint mit C.-B. ist Cyclon-B, das Gas, mit dem die Alt-Nazi-Vorbilder dieser
Neo-Nazis Millionen von Juden ermordet hatten.)
In einer Hilchenbacher Schule sind
2009 ebenso wie an einer Siegener Gesamtschule, am Siegener
Berufskolleg Technik und an Nethener Schulen von jugendlichen Neo-Nazis, die auch erklärte Fans der
Gruppen "Weisse Wölfe", "Sleipnir" und "Landser"
sind, Aufkleber der "Freien Nationalisten Siegerland"
verbreitet worden.
Diese FNSI gehören zur Gruppe der sog.
"freien
Kameradschaften", denen die NPD nicht radikal und gewaltbereit genug
ist, die aber dennoch mit der NPD zusammenarbeiten und für sie oft als
"Ordner" dienen, so wie dies früher die SA für die NSDAP
gemacht hatte.
Der nebenstehende Aufkleber zeigt einen
SA-Mann, der die obigen Texte von "Sturm 18" und "Weisse
Wölfe" zusammenfasst in dem Aufruf zur offenen Gewalt: "Schlag
zurück!" |
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"Tonstörung
in Glatzköpfen?" Ein Link zum Bericht der Siegener Zeitung über die
Informationsveranstaltung des Hilchenbacher Bündnisses über rechtsextreme Musik in
Hilchenbach-Dahlbruch
http://frodo.siegener-zeitung.de/sz-neu/archiv/artikel/2001040519199
Wichtig : Das Verbreiten und Weitergeben solcher Liedtexte wird nach § 130
("Volksverhetzung") des Strafgesetzbuches mit bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe bestraft.
(Das Wiedergeben von Textbeispielen zur Aufklärung über
die verbrecherische Gedankenwelt der Nazis ist natürlich nicht strafbar.)
Vielleicht sollten Eltern doch mal die Ohren spitzen, wenn ihre
Jungens solche Musik hören.
Und noch wichtiger: Herausfinden, wer solche CDs an ihre Kinder
weitergegeben hat!
Die Polizei ist immer dankbar für entsprechende Anzeigen.
Ganz besonders wichtig aber auch: Wenn Jungen auch mal
solche Musik hören, sind sie deshalb meist noch keine Neo-Nazis. Sondern sie sind oft
zunächst nur fasziniert davon, "Verbotenes" zu hören und "brutale,
gemeine, schweinische" Sätze in Liedern vorgesetzt zu bekommen, vor denen "die
Erwachsenen" oder "die Lehrer" warnend den Zeigefinger heben. Ein
ähnliches "Faszinosum" geht für manche Jungen von Horrorfilmen aus. Deshalb
hilft oft ein sachliches Gespräch mehr als harte Strafen.
Denn auch hier gilt: Der wahre Verbrecher ist der DEALER!
Wenn bei einem Jugendlichen allerdings Dauer- und Exklusivkonsum dieser Musikart
festzustellen ist, dann ist die Vermutung naheliegend, dass er von dem
menschenverachtenden Denken des Neo-Nazismus infiziert worden ist.
Dass die besungenen Gewalttätigkeiten der
Skinhead-Bands nicht nur in der Macht-Phantasie spät-
und postpubertierender männlicher Jugendlicher und geistig nicht erwachsen gewordener
Erwachsener existieren, sondern tägliche Realität irgendwo in
Deutschland geworden sind, zeigt die erschreckende Umsetzung der
"Anweisungen" solcher Liedtexte in kriminelle und aktive Gewalt.
Beispiele dafür finden Sie hier!
gewalt.htm

Die meisten Informationen von und über Skinheads gibt es auf der Seite: http://www.du-sollst-skinheads-nicht-mit-nazis-verwechseln.de/
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