Hilchenbacher Bündnis
für Toleranz und Zivilcourage Unterstützt von den
Evangelischen Kirchengemeinden Hilchenbach und Müsen sowie dem Bürgermeister der
Stadt Hilchenbach
Rassistische Nazis versuchen mit neuem Trick, Jugendliche
zu Rassismus und
Demokratiefeindlichkeit zu verführen!
Auch in Hilchenbach, Müsen, Dahlbruch,
Kreuztal, Siegen und Netphen gibt es Versuche von Nazis,
Schülerinnen und Schüler anzuwerben!
Hierzu Ausschnitte aus Wikipedia und anderen Internet-Infos:
"Fest der Völker" ist das Motto eines großen
Rechtsrock-Festivals, das erstmals am
11. Juni 2005 stattfand und 2009 in Pößneck (Thüringen)veranstaltet wird. An der Veranstaltung der NPD, die auch
von sog. "freien Nationalisten" unterstützt wird, nahmen mehrere
führende Vertreter von
rechtsextremen Organisationen aus ganz Europa und viele Bands teil,
die fast ausschließlich dem internationalen
Neonazi-Musiknetzwerk
Blood and Honour angehören. Die Veranstaltung, der aufgrund
ihres offen neonazistischen Charakters internationale Aufmerksamkeit
zukam, soll auch in den nächsten Jahren stattfinden. Sie
zeigt beispielhaft die Bemühungen der rechtsextremen Szene in Europa um
eine enge Zusammenarbeit im Rahmen der neu begründeten
Europäischen Nationalen Front (ENF). Für das Rahmenprogramm des FdV sorgten
Rechtsrock-Bands aus Deutschland und mehreren europäischen Ländern,
die insbesondere nationalistische, rassistische,
antisemitische und den Nationalsozialismus verherrlichende Texte
präsentieren..
Rechtsrock wird gezielt
zur Werbung Jugendlicher für rechtsextreme und neonazistische Ideologien
eingesetzt. Gerade durch das "Fest der Völker" sollen insbesondere
Jugendliche angesprochen und für die rechtsextreme Propaganda gewonnen
werden.
Die Neonazis greifen sehr geschickt die Wut auf, die viele
der eher perspektivlosen Jugendlichen haben, beispielsweise die Wut über
berufliche Chancenlosigkeit, ungleiche Besitzverhältnisse oder die
Kriege der US-Regierung. Auf so genannten "Schulhof-CDs" der NPD finden
sich manche Titel, die inhaltlich genauso gut von linken Punk-Bands
stammen könnten. Diese soziologisch gesehen eher "linke"
Protestgrundhaltung dieser Jugendlichen wird von Neonazis mit
ihrer Musik aufgegriffen und in ein rechtsextremes Feindbild
umfunktioniert: "Die Schuldigen sind Ausländer, Farbige und Juden."
Ein weiterer Trick der Neonazis ist es, die berechtigte Empörung von
Jugendlichen über Kinderschänder aufzugreifen und sich als
Kämpfer gegen Kinderschänder zu präsentieren. Dabei verschweigen diese
neuen Nazis, dass die alten Nazis unter Hitler die größten
Kinderschänder waren, die es jemals in Deutschland gegeben hat.
5000 bis 10000 deutsche körperlich oder geistig behinderte Kinder wurden auf Befehl Hitlers als
"unnütze Fresser" ermordet, um "die arische Rasse rein" zu halten.
(sog. Kindereuthanasie,
insgesamt fielen über 100000 deutsche Behinderte dem
Euthanasie-Programm
zum Opfer.)
Und über
eine Million jüdischer Kinder wurden in Nazi-Vernichtungslagern
vergast, auch Säuglinge waren dabei. An vielen jüdischen Kindern
wurden vor deren Ermordung von Naziärzten qualvolle Versuche
durchgeführt, die schlimmer waren als alles, was wir heute über
Tierversuche wissen.
Und zehntausende Hitlerjungen wurden gegen Kriegsende noch in den
aussichtslosen Kampf gegen russische und amerikanische Panzer getrieben, damit sich die
Nazibonzen in Sicherheit bringen konnten. Die meisten dieser
aufgehetzten Hitlerjungen starben dabei. Alles das war ein körperliches
und geistiges Schänden von Kindern und Jugendlichen. Doch das finden
die Neonazis gut, von dieser Zeit schwärmen sie in ihren Liedern.
Deshalb ist ihr Auftreten gegen Kinderschänder nur Heuchelei, nur
ein Trick, um an Jugendliche ranzukommen.
Die bekannteste Band dieser Art ist
Landser,
deren Mitglieder wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung
sowie wegen Volksverhetzung und der Verbreitung rechtsextremer
Propaganda zu Haft- und Geldstrafen verurteilt wurden. Da die große
Mehrzahl der extremen Rechtsrock-Veröffentlichungen rasch
indiziert oder beschlagnahmt wurde, versuchten einige Bands, auf strafbare Aussagen wie offene Mordaufrufe zu verzichten. Sie zeigten ihre Gesinnung nun weniger offen und ersetzen eindeutige Bekenntnisse durch
indirekte Botschaften und
Chiffren der rechtsextremen Szene.
Mit diesem Trick arbeiten z.B. auch die Gruppen
SLEIPNIR und
Nordfront.
Die Besonderheit des "Fest der Völker" liegt in der starken
Beteiligung von Neonazis und
Neofaschisten aus anderen europäischen Ländern. Als Redner beim FdV traten
z.B. auf der NPD-Landesvorsitzende
Frank Schwerdt und der Gothaer Neonazikader
Patrick Wieschke,
Gottfried Küssel, wichtiger Führer der Neonazis in Österreich und
wegen Verstoß gegen das
NS-Verbotsgesetz bereits zu 10 Jahren Haft verurteilt sowie der
NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt. Ein Redner von 2009, der
Neo-Nazi Matthias Fischer, outet sich mit dem Tatoo "Aryan Hope", also
"arische Hoffnung".
"White Law", "Gesetz der Weißen", fordert diese
gleichnamige Nazi-Gruppe
"Europe awake!" Zu Hitlers Zeiten pöbelten die Nazis mit ihren
SA-Truppen noch mit der gebrüllten Parole "Deutschland erwache!"
durch
die Straßen. Beim Neo-Nazi-Treffen "Fest der Völker" heißt das nun
"Europe awake!", also
"Europa erwache!"
Die Ziele sind die gleichen wie früher: Juden und Farbige sollen
gezwungen werden, das weißhäutige, das "arische" Europa zu verlassen,
auch mit Gewalt. Das ist das "White Law", das "Gesetz der Weißen"!
Das ist Rassismus pur!
Europe awake: Zwei
Textbeispiele von Nazirock-Gruppen:
"Gemeinsam stehen wir für die
nordische Macht,
das Feuer der Reinheit ist in uns entfacht.
Wir sind stolz, stark, arisch und rein
und absolut stolz darauf, weiß zu sein.
Wir sind Klansmen, weiße Rasse, weißes Blut.
Wir sind Klansmen, watch out black man und sei auf der Hut...
Ein brennendes Kreuz erhellt die Nacht.
White Power - Weiße Macht...
Denn der weißen Rasse haben wir's geschworen,
und in Deutschland, da bin ich geboren...!"
(Nazigruppe: Kraftschlag)
Vom deutschen
Nationalismus ...
...zum europäischen Rassismus
"Für die Reinheit unserer Rasse
sind wir bereit, zu den Waffen zu greifen...
Für Deutschland und Europa, so soll es diesmal sein,
für die Wiedergeburt des Guten, stolz, weiß und rein...!"